Gesund Kochen

Butter oder Margarine: Was ist gesünder?

Diese Frage beschäftigt weltweit viele Haushalte und hat garantiert schon zu mehreren Diskussionen geführt. Der eine meint, Margarine sei gesünder während der andere voll von Butter überzeugt ist. Aber was stimmt jetzt eigentlich? Was ist gesünder? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten, wie man denkt.

Fangen wir mit ein paar generellen Fakten an.

Butter ist ein Milchprodukt, welches entsteht, wenn man Milch oder Sahne lange genug stampft. Dabei trennen sich die flüssigen von den festen Bestandteilen. Butter eignet sich zum kochen, backen und als Aufstrich. Margarine hingegen besteht auf pflanzlichen Ölen und wurde als Ersatz für Butter entwickelt. Die meistverwendeten Öle sind hier Rapsöl, Palmfruchtöl und das Öl der Sojabohne.

Sehen wir uns jetzt an, welche der beiden Optionen wirklich gesünder ist.

Die Wahl hier ist meistens zwischen Transfetten (Margarine) und gesättigten Fettsäuren (Butter). Kurz gesagt verringern Transfette den Bestand von gutem Cholesterol und erhöhen das schlechte. Das klingt erst mal wie ein Punkt für die Butter. Diese erhöht allerdings ebenfalls das schlechte Cholesterol, wenn auch nicht so stark. Im Gegenteil zu Transfetten beeinflussen gesättigte Fettsäuren das gute Cholesterol aber nicht negativ.

Was jetzt für einen selber gesünder ist, ist von Person zu Person unterschiedlich und kommt ganz auf das an, was der eigene Körper benötigt. Dies sollte man grundsätzlich mit einem Arzt besprochen haben, um sich ideal ernähren zu können.

Beide Optionen sind nicht unbedingt gesund, aber man kann seine Entscheidung auf folgende Faktoren stützen:

Man sollte immer die Margarine mit den wenigsten Transfetten (am besten 0 g) und ohne teilgehärtete Öle. Auch wenn vorne angegeben wird, dass die Margarine frei von solchen Stoffen ist, sollte man immer genau die Zutatenliste untersuchen. Hersteller dürfen oft Sachen als ohne Transfette angeben, wenn diese unter 0,5 g liegen.

Bei Butter sollte man darauf achten, dass die Kühe ausschließlich Graß als Nahrung erhalten haben. Der Geschmack muss auch stimmen.

Margarine hat zwar weniger Kalorien und weniger direktes Cholesterol, aber Butter beinhaltet für den Körper wichtige Nährstoffe wie das Vitamin K2 und Omega-3 Fettsäuren. Wem Butter zu viele Kalorien hat, der wird allerdings wissen, dass diese Sachen auch in anderen Lebensmitteln enthalten sind. Diese Inhaltsstoffe sind dennoch gut für das Herz und den Darm und sollten nicht übersehen werden.

Beide Nahrungsmittel haben also ihre Vor- und Nachteile.

Um eine Entscheidung treffen zu können, sollte man immer einen Arzt konsultieren, welcher die Bedürfnisse des eigenen Körpers und den Cholesterinspiegel gut im Blick hat. Eine gute Option wäre, eventuell zwischen den beiden Produkten zu wechseln, um seinem Körper die guten Inhaltsstoffe der Butter zu bieten und ihn aber nicht ständig mit der Menge ungesättigter Fettsäuren und Kalorien zu überschütten.

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